FILLIN GUAS
Der Großteil meiner Arbeiten hält einen einzigen Moment des urbanen Lebens fest – eine flüchtige Bewegung im Chaos der Stadt. Mich faszinieren Muster, die innerhalb von Sekunden entstehen. Mein Stil ist impulsiv, schnell, hyperaktiv – irgendwo zwischen ADHS und HD. Ich arbeite zwischen allem anderen. Es ist meine Art, gleichzeitig abzuschalten und vollkommen fokussiert zu sein.
Seit ich mit Tagging angefangen habe, bin ich von Wörtern besessen. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Ich bin überzeugt: Worte sind die stärkste Waffe in dieser kalten Welt. Für mich ist das die ehrlichste Form von Ausdruck – das Unsichtbare sichtbar zu machen und ein Bild zu erschaffen, ohne es im klassischen Sinne zu malen. Ergibt das Sinn? Vielleicht nicht. Aber genau darum geht es.
Meine visuelle Sprache findest du auf Skulpturen, großformatigen Wandarbeiten, Leinwand – und am häufigsten auf Glas (siehe meine Signature-Serie: Ink on Glass).
Manchmal gehe ich tiefer, arbeite in Schichten, bis sich alles richtig anfühlt – ästhetisch und emotional.
(…kann hier und da auch etwas teurer werden…)
Die bedeutendsten Arbeiten aus der Verbindung von Kopf und Hand?
Die findest du (hoffentlich) in kuratierten Galerien – oder vielleicht, ganz vielleicht, noch zu meinen Lebzeiten in einem Museum.
Fillin Guas